Wand schalldicht machen: 7 effektive Methoden für jedes Budget
Eine vollständige Schalldämmung zwischen Räumen erfordert bauliche Maßnahmen wie Vorsatzschalen oder Doppelwände. Für die meisten Wohnsituationen ist jedoch eine effektive Schalldämpfung innerhalb des Raums die praktikablere Lösung: Hochwertige Akustikpaneele mit einer Absorption von αw 0,9 reduzieren Hall und Nachhall um bis zu 90 Prozent, verbessern die Sprachverständlichkeit deutlich und schaffen eine angenehme Raumatmosphäre – ohne aufwendige Baumaßnahmen und auch in Mietwohnungen umsetzbar.
Ob störende Geräusche aus der Nachbarwohnung, hallende Gespräche im Home Office oder laute Musik aus dem Kinderzimmer – viele Menschen möchten ihre Wände schalldichter machen, um mehr Ruhe und Privatsphäre zu genießen. Doch was bedeutet „schalldicht" eigentlich genau, und welche Maßnahmen sind wirklich sinnvoll? Die gute Nachricht vorweg: Bereits mit vergleichsweise einfachen Mitteln lässt sich die Raumakustik spürbar verbessern, auch wenn eine vollständige Schalldämmung baulich anspruchsvoll ist.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Schall sich ausbreitet, welche Unterschiede zwischen Schalldämmung und Schalldämpfung bestehen, und welche praktischen Lösungen Ihnen zur Verfügung stehen, um Ihre Wände schalldichter zu machen. Dabei zeigen wir Ihnen sowohl bauliche Optionen als auch moderne Akustiklösungen, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen.
Grundlagen: Wie funktioniert Schall und warum ist Schalldämmung so komplex?
Schall breitet sich als Schwingung durch die Luft und durch feste Materialien aus. Wenn Schallwellen auf eine Wand treffen, geschehen drei Dinge gleichzeitig: Ein Teil der Energie wird reflektiert und prallt zurück in den Raum, ein Teil wird von der Wand absorbiert und in Wärme umgewandelt, und ein Teil dringt durch die Wand hindurch und gelangt in den Nachbarraum. Genau dieser letzte Aspekt – die Schallübertragung durch Bauteile – macht die Schalldämmung so anspruchsvoll.
Die Schalldämmung einer Wand hängt von mehreren Faktoren ab: der Masse des Materials, der Steifigkeit der Konstruktion, der Entkopplung verschiedener Schichten und der Vermeidung von Schallbrücken. Eine massive Betonwand von 24 Zentimetern Stärke dämmt Schall deutlich besser als eine leichte Gipskartonwand. Doch selbst bei schweren Wänden können tiefe Frequenzen – etwa Bassgeräusche oder Schrittschall – nur schwer aufgehalten werden, da sie die Wand in Schwingung versetzen.
Für eine wirklich effektive Schalldämmung zwischen zwei Räumen sind daher meist bauliche Eingriffe nötig: Vorsatzschalen mit Entkopplung, mehrschichtige Wandaufbauten mit dämmenden Zwischenlagen oder sogar Raum-in-Raum-Konstruktionen. Diese Maßnahmen sind kostenintensiv, reduzieren die Raumgröße und erfordern fachkundige Planung.
Schalldämmung vs. Schalldämpfung: Der entscheidende Unterschied
Bevor Sie Ihre Wände schalldichter machen, sollten Sie verstehen, dass es zwei grundlegend verschiedene akustische Konzepte gibt:
Schalldämmung (Luftschalldämmung)
Schalldämmung beschreibt die Fähigkeit eines Bauteils, die Schallübertragung von einem Raum in einen anderen zu reduzieren. Sie verhindert, dass Geräusche durch Wände, Decken oder Türen dringen. Der Maßstab hierfür ist das bewertete Schalldämm-Maß Rw, angegeben in Dezibel (dB). Je höher dieser Wert, desto besser die Dämmwirkung. Eine typische Massivwand erreicht Werte zwischen 45 und 55 dB, hochwertige Schallschutzwände können 60 dB und mehr erreichen.
Um Wände wirklich schalldicht zu machen, müssen Sie die Schallübertragung physikalisch blockieren – durch Masse, Entkopplung oder spezielle Dämmmaterialien. Dies erfordert fast immer bauliche Veränderungen.
Schalldämpfung (Schallabsorption)
Schalldämpfung hingegen verbessert die Akustik innerhalb eines Raumes. Absorbierende Materialien schlucken Schallwellen, bevor diese mehrfach zwischen den Wänden hin- und herwandern können. Dadurch werden Hall, Nachhall und störende Echos reduziert. Der Maßstab hierfür ist der Schallabsorptionsgrad αw (alpha), der zwischen 0 (keine Absorption) und 1 (vollständige Absorption) liegt.
Hochwertige Akustikpaneele erreichen Werte von αw 0,9 – sie absorbieren also bis zu 90 Prozent der auftreffenden Schallenergie. Das Ergebnis: Der Raum klingt deutlich angenehmer, Gespräche werden verständlicher, und störende Geräusche innerhalb des Raumes werden spürbar reduziert. Allerdings verhindert Schalldämpfung nicht, dass Geräusche durch die Wand in den Nachbarraum dringen.
Was ist für Sie die richtige Lösung?
In den meisten Wohnsituationen ist nicht die Schallübertragung in andere Räume das Hauptproblem, sondern die schlechte Raumakustik: hallende Räume mit harten Oberflächen, in denen sich jedes Geräusch verstärkt und unangenehm lange nachhallt. Hier ist Schalldämpfung die effektivere und praktikablere Lösung. Sie verbessert nicht nur die Akustik im eigenen Raum, sondern reduziert indirekt auch die Lautstärke, die in Nachbarräume gelangt – denn was nicht im Raum nachhallt, kann auch nicht durch die Wand dringen.
Bauliche Maßnahmen zur Schalldämmung: Wände wirklich schalldicht machen
Wenn Sie Ihre Wände tatsächlich schalldicht machen möchten – etwa um Lärm aus der Nachbarwohnung zu reduzieren oder ein professionelles Tonstudio einzurichten – kommen Sie um bauliche Maßnahmen nicht herum. Die folgenden Methoden haben sich in der Praxis bewährt:
Vorsatzschale mit Entkopplung
Eine Vorsatzschale besteht aus einer zusätzlichen Wandschicht, die mit Abstand vor der bestehenden Wand montiert wird. Der Zwischenraum wird mit Mineralwolle oder anderem dämmenden Material gefüllt. Entscheidend ist die Entkopplung: Die neue Wand darf nicht starr mit der alten verbunden sein, sonst übertragen sich die Schwingungen direkt. Spezielle Federschienen oder Gummilager sorgen für die nötige Trennung.
Diese Methode kann das Schalldämm-Maß um 10 bis 15 dB verbessern – eine Verdopplung der subjektiv wahrgenommenen Lautstärke entspricht etwa 10 dB. Der Nachteil: Sie verlieren mindestens 8 bis 12 Zentimeter Raumtiefe pro Wand, und die Kosten liegen schnell im vierstelligen Bereich.
Schwere Masse hinzufügen
Eine einfachere, aber weniger effektive Methode ist das Hinzufügen von Masse. Eine zusätzliche Schicht aus Gipskarton, Kalziumsilikatplatten oder speziellen Schallschutzplatten erhöht das Gewicht der Wand und verbessert die Dämmung um etwa 3 bis 6 dB. Diese Lösung ist kostengünstiger, bringt aber nur bei leichten Wänden spürbare Verbesserungen.
Schalldämmtapeten und Schaumstoffe: Begrenzte Wirkung
Im Handel werden verschiedene Schalldämmtapeten, Schaumstoffplatten und selbstklebende Dämmmatten angeboten. Diese Produkte sind für echte Schalldämmung weitgehend unwirksam. Sie sind zu dünn und zu leicht, um Schallwellen effektiv zu blockieren. Ihre Wirkung beschränkt sich auf leichte Schallabsorption – sie verbessern also eher die Raumakustik als die Dämmung zwischen Räumen.
Vorsicht ist auch bei Eierkartons oder Noppenschaum geboten: Diese Materialien bieten kaum akustischen Nutzen und sind zudem oft brandgefährlich.
Praktische Lösungen: Wände schalldichter machen ohne Umbau
Für die meisten Menschen sind umfangreiche Baumaßnahmen weder praktikabel noch notwendig. Stattdessen lässt sich mit gezielter Schalldämpfung bereits eine deutliche Verbesserung erreichen – und das ohne Bohren, Staub oder monatelange Baustelle.
Hochwertige Akustikpaneele: Die effektivste Sofortlösung
Moderne Akustikpaneele kombinieren technische Funktion mit ansprechendem Design. Sie werden direkt an der Wand montiert und absorbieren Schallwellen, bevor diese im Raum nachhallen können. Das Ergebnis ist eine spürbar ruhigere, angenehmere Raumatmosphäre.
Besonders effektiv sind Paneele mit hoher Materialdichte und ausreichender Stärke. Die Akustikpaneele aus hochverdichtetem Filz von Aeco Sound® erreichen beispielsweise eine Dichte von 2000 g/m² bei 15 Millimetern Stärke – deutlich mehr als viele Konkurrenzprodukte. Diese hohe Dichte ist entscheidend für die Absorptionswirkung: Je dichter und dicker das Material, desto mehr Schallenergie kann es aufnehmen und in Wärme umwandeln.
Mit einem Schallabsorptionsgrad von αw 0,9 schlucken diese Paneele bis zu 90 Prozent der Störgeräusche. In der Praxis bedeutet das: Gespräche werden deutlich verständlicher, die Konzentration im Home Office verbessert sich, und selbst laute Musik oder Gaming-Sessions wirken im Raum weniger aggressiv.
Filz-Akustikpaneele für Mietwohnungen
Ein großer Vorteil moderner Filzpaneele ist die selbstklebende Rückseite. Sie lassen sich ohne Bohren montieren und haften zuverlässig auf nahezu allen Oberflächen – von Tapete über Putz bis zu Fliesen. Bei einem späteren Auszug können Sie die Paneele rückstandslos entfernen, ohne Spuren an der Wand zu hinterlassen.
Die quadratischen 30x30 cm Filzpaneele sind besonders flexibel einsetzbar. Dank ihrer geraden Kanten lassen sie sich nahtlos aneinanderfügen und beliebig arrangieren – ob als großflächige Wandverkleidung, als dekorative Akzente oder gezielt an akustischen Problemzonen wie hinter dem Schreibtisch oder dem Fernseher.
Die Farbauswahl in dezenten Tönen wie Grau, Weiß, Himmelblau oder Royalblau ermöglicht eine harmonische Integration in bestehende Raumkonzepte, ohne aufdringlich zu wirken.
Holz-Akustikpaneele: Design trifft Funktion
Wer höchste Ansprüche an Optik und Akustik stellt, findet in Holz-Akustikpaneelen die ideale Lösung. Diese Paneele kombinieren die natürliche Eleganz von FSC-zertifiziertem Echtholzfurnier mit der technischen Funktion eines hochverdichteten Akustikfilzes.
Die Akustikpaneele Holz von Aeco Sound® nutzen ein zweilagiges System: Die sichtbaren Holzlamellen brechen den Schall und streuen ihn in verschiedene Richtungen, während der darunterliegende 9 Millimeter starke Filz mit 1500 g/m² Dichte die Schallenergie absorbiert. Diese Kombination aus Schallbrechung und Absorption ist akustisch besonders wirksam und erreicht ebenfalls einen Absorptionsgrad von αw 0,9.
Mit Abmessungen von 120 x 60 Zentimetern deckt jedes Paneel 0,72 Quadratmeter ab. Die Paneele lassen sich nahtlos kombinieren – etwa zu einer durchgehenden Wandfläche von 240 x 60 Zentimetern – und bei Bedarf mit einem Teppichmesser (Filz) oder einer feinen Säge (Holz) zuschneiden.
Die Montage erfolgt mit Montagekleber, Schrauben oder Nägeln. Anders als die leichteren Filzpaneele sind die Holzpaneele mit 5,2 Kilogramm pro Stück zu schwer für eine selbstklebende Lösung. Der Vorteil: Mit Schrauben montiert, lassen sie sich später rückstandsfrei entfernen – ideal auch für Mietwohnungen.
Farblich stehen verschiedene Holzarten zur Verfügung: von hellem Eiche/Grau über den Bestseller Eiche/Schwarz bis zu edlem Walnuss/Schwarz.
Wandschutz mit Doppelfunktion
Eine besondere Lösung für spezielle Anforderungen bietet der Wandschutz Akustikfilz. Diese 9 Millimeter starken, hochverdichteten Filzplatten (1500 g/m²) schützen Wände nicht nur vor Stößen, Kratzern und Abrieb, sondern reduzieren gleichzeitig bis zu 80 Prozent der Geräusche.
Typische Einsatzbereiche sind Garagen (Schutz vor Autotüren), Flure und Treppenhäuser (Rammschutz), Bereiche hinter Betten oder Sofas, oder als Schutz hinter Dartscheiben. Die selbstklebende Rückseite ermöglicht eine werkzeugfreie Montage, und die wasserabweisende Oberfläche lässt sich mühelos mit einem feuchten Tuch reinigen.
Wie viel Fläche brauchen Sie? Praktische Faustregeln
Eine häufige Frage lautet: Wie viele Akustikpaneele benötige ich, um meine Wände schalldichter zu machen? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab: der Raumgröße, der vorhandenen Möblierung, der Nutzung und den akustischen Problemzonen.
Als Faustregel gilt: Bereits 10 bis 20 Prozent der Wandfläche mit absorbierendem Material zu versehen, bringt eine spürbare Verbesserung. In einem 20 Quadratmeter großen Raum mit etwa 50 Quadratmetern Wandfläche reichen also oft schon 5 bis 10 Quadratmeter Akustikpaneele aus.
Wichtig ist die strategische Platzierung: Bringen Sie Paneele dort an, wo Schallreflexionen am stärksten sind – typischerweise an großen, freien Wandflächen gegenüber von Schallquellen. Im Home Office etwa empfiehlt sich die Wand hinter dem Schreibtisch oder gegenüber dem Fenster. Im Wohnzimmer wirken Paneele hinter dem Sofa oder seitlich des Fernsehers besonders effektiv.
Vermeiden Sie eine vollständige Auskleidung aller Wände: Ein gewisses Maß an Reflexion ist erwünscht, damit der Raum nicht „tot" klingt. Die Kunst liegt in der Balance zwischen Absorption und Reflexion.
Weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik
Neben Akustikpaneelen an der Wand gibt es weitere Möglichkeiten, die Schalldämpfung in Ihren Räumen zu verbessern:
Textile Elemente
Vorhänge, Teppiche und Polstermöbel absorbieren Schall auf natürliche Weise. Schwere, bodenlange Vorhänge vor großen Fensterflächen reduzieren Reflexionen erheblich. Ein dicker Teppich auf Fliesenboden verhindert, dass Trittschall im Raum nachhallt. Gepolsterte Möbel wie Sofas und Sessel wirken ebenfalls dämpfend.
Bücherregale und Raumteiler
Volle Bücherregale sind hervorragende Schallabsorber. Die unregelmäßige Oberfläche streut den Schall, und die Bücher selbst absorbieren Schallenergie. Auch offene Regale oder Raumteiler mit unterschiedlichen Objekten verbessern die Akustik.
Pflanzen
Große Zimmerpflanzen mit dichtem Blattwerk tragen ebenfalls zur Schalldämpfung bei. Sie absorbieren vor allem hohe Frequenzen und verbessern zugleich das Raumklima.
Türen und Fenster abdichten
Schall dringt bevorzugt durch Spalten und Ritzen. Dichtungsbänder an Türen und Fenstern reduzieren nicht nur Zugluft, sondern auch Schallübertragung. Besonders effektiv sind absenkbare Türdichtungen, die automatisch beim Schließen den Spalt zum Boden abdichten.
Spezielle Anforderungen: Home Office, Heimkino und Musikzimmer
Home Office: Konzentration durch klare Akustik
Im Home Office ist gute Sprachverständlichkeit entscheidend – sowohl für Videokonferenzen als auch für konzentriertes Arbeiten. Hallende Räume erschweren die Konzentration und führen bei Videocalls zu schlechter Tonqualität, da Mikrofone den Nachhall mit aufnehmen.
Die Lösung: Platzieren Sie Akustikpaneele direkt hinter dem Schreibtisch und gegenüber Ihrem Arbeitsplatz. Bereits 2 bis 4 Quadratmeter absorbierender Fläche reichen oft aus, um die Akustik deutlich zu verbessern. Das Ergebnis: Ihre Stimme klingt in Videocalls klarer, und Sie können sich besser auf Ihre Arbeit konzentrieren.
Heimkino: Kinofeeling statt Hallhöhle
Für ein authentisches Heimkino-Erlebnis ist die Raumakustik mindestens so wichtig wie die Technik. Hallende Räume lassen Dialoge undeutlich klingen und verfälschen den Klang der Surround-Anlage.
Besonders wichtig sind die seitlichen Wände und die Wand hinter der Sitzposition. Holz-Akustikpaneele in dunklen Tönen fügen sich perfekt in die typische Heimkino-Ästhetik ein und sorgen für einen klaren, präzisen Klang ohne störende Reflexionen.
Musikzimmer: Für Musiker und Musikliebhaber
Ob Sie selbst musizieren oder einfach Musik in bester Qualität genießen möchten – die Raumakustik entscheidet über das Klangerlebnis. Zu viel Hall verfälscht die Musik, zu wenig lässt sie leblos klingen.
In Musikzimmern empfiehlt sich eine Kombination aus absorbierenden und streuenden Elementen. Holz-Akustikpaneele bieten beides: Die Lamellen streuen den Schall, der Filz absorbiert. So entsteht eine ausgewogene Akustik, die Musik lebendig und natürlich klingen lässt.
Nachhaltigkeit und Gesundheit: Worauf Sie bei Akustikpaneelen achten sollten
Bei der Auswahl von Akustiklösungen spielen nicht nur technische Eigenschaften eine Rolle, sondern auch Gesundheits- und Umweltaspekte. Viele günstige Schaumstoffe dünsten über Jahre Schadstoffe aus oder sind mit Flammschutzmitteln behandelt, die in die Raumluft gelangen können.
Hochwertige Akustikpaneele aus recyceltem PET-Filz sind hingegen zu 100 Prozent schadstoff- und geruchsfrei. Die Produkte von Aeco Sound® bestehen zu mehr als 60 Prozent aus recycelten PET-Flaschen – eine nachhaltige Lösung, die Ressourcen schont und gleichzeitig höchste Qualität bietet.
Die spezielle Oberflächenversiegelung macht die Paneele dauerhaft farbecht und wasserabweisend. Sie lassen sich mühelos mit einem feuchten Tuch reinigen und bleiben auch nach Jahren optisch ansprechend. Diese Langlebigkeit ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch ökologisch – denn Produkte, die lange halten, müssen seltener ersetzt werden.
Häufige Irrtümer beim Thema Schalldämmung
Irrtum 1: Dünne Schaumstoffplatten machen Wände schalldicht
Viele Menschen kaufen günstige Schaumstoffplatten in der Hoffnung, damit ihre Wände schalldicht zu machen. Tatsächlich haben diese Produkte kaum Wirkung auf die Schallübertragung zwischen Räumen. Sie sind zu leicht und zu dünn, um Schallwellen zu blockieren. Ihre einzige Funktion ist eine leichte Absorption hoher Frequenzen – was die Raumakustik minimal verbessern kann, aber keine Schalldämmung darstellt.
Irrtum 2: Je mehr Paneele, desto besser
Eine vollständige Auskleidung aller Wände mit absorbierendem Material führt zu einem „toten" Raumklang, der als unangenehm empfunden wird. Ein gewisses Maß an Reflexion ist erwünscht, damit Sprache und Musik natürlich klingen. Die richtige Dosierung und strategische Platzierung sind entscheidender als die reine Menge.
Irrtum 3: Akustikpaneele helfen gegen Nachbarschaftslärm
Akustikpaneele verbessern die Akustik innerhalb eines Raumes, können aber Schall von außen nicht fernhalten. Wenn Sie unter Lärm aus der Nachbarwohnung leiden, benötigen Sie bauliche Schalldämmung. Allerdings reduzieren Akustikpaneele die Geräusche, die Sie selbst in Nachbarräume abgeben – denn was im Raum absorbiert wird, kann nicht durch die Wand dringen.
Irrtum 4: Eierkartons sind eine günstige Alternative
Dieser hartnäckige Mythos stammt aus den Anfängen der Tonstudio-Technik. Tatsächlich bieten Eierkartons kaum akustischen Nutzen – ihre Wirkung beschränkt sich auf leichte Streuung hoher Frequenzen. Zudem sind sie hochentzündlich und stellen ein erhebliches Brandrisiko dar. Von dieser „Lösung" ist dringend abzuraten.
Kosten und Nutzen: Was ist die Investition wert?
Die Kosten für akustische Verbesserungen variieren stark je nach gewählter Lösung. Bauliche Schalldämmung mit Vorsatzschalen kann schnell mehrere tausend Euro pro Raum kosten. Hochwertige Akustikpaneele hingegen sind bereits ab etwa 40 Euro pro Quadratmeter erhältlich – eine Investition, die sich für die meisten Anwendungsfälle lohnt.
Betrachten Sie die Kosten im Verhältnis zum Nutzen: Verbesserte Konzentration im Home Office steigert Ihre Produktivität. Bessere Sprachverständlichkeit in Videokonferenzen wirkt professioneller. Ein angenehmes Raumklima erhöht die Wohnqualität und das Wohlbefinden. Und die optische Aufwertung durch designstarke Paneele ist ein zusätzlicher Bonus.
Hinzu kommen die Garantien und Serviceleistungen seriöser Anbieter: Aeco Sound® bietet eine 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie, kostenlosen Versand und Lieferung innerhalb von 1 bis 4 Tagen. Diese Sicherheit macht die Entscheidung leichter – Sie können die Produkte risikofrei testen.
Montage-Tipps: So bringen Sie Akustikpaneele richtig an
Vorbereitung der Wand
Reinigen Sie die Wandfläche gründlich von Staub, Fett und losen Partikeln. Bei selbstklebenden Paneelen ist eine saubere, trockene Oberfläche entscheidend für die Haftung. Auch bei Montage mit Kleber oder Schrauben sorgt eine saubere Wand für bessere Ergebnisse.
Planung der Anordnung
Legen Sie die Paneele zunächst lose auf dem Boden aus und planen Sie die Anordnung. Bei quadratischen Filzpaneelen können Sie mit verschiedenen Mustern experimentieren – von streng geometrischen Anordnungen bis zu asymmetrischen Designs.
Markieren Sie die Position der Paneele leicht mit Bleistift an der Wand. Eine Wasserwaage hilft, gerade Linien zu ziehen.
Montage selbstklebender Paneele
Ziehen Sie die Schutzfolie von der Rückseite ab und drücken Sie das Paneel fest an die Wand. Beginnen Sie an einer Ecke und arbeiten Sie sich systematisch vor, um Luftblasen zu vermeiden. Drücken Sie das Paneel mindestens 30 Sekunden lang fest an – die Klebewirkung verstärkt sich in den folgenden Stunden.
Montage mit Kleber oder Schrauben
Für schwerere Holz-Akustikpaneele empfiehlt sich hochwertiger Montagekleber. Tragen Sie den Kleber in Bahnen oder Punkten auf die Rückseite auf und drücken Sie das Paneel fest an die Wand. Stützen Sie es bei Bedarf mit einem Brett ab, bis der Kleber ausgehärtet ist.
Alternativ können Sie die Paneele mit Schrauben befestigen – das ermöglicht eine rückstandsfreie Demontage. Bohren Sie Löcher vor und verwenden Sie passende Dübel für Ihre Wandbeschaffenheit. Die Schraubenköpfe lassen sich mit den mitgelieferten Abdeckungen kaschieren.
Pflege und Langlebigkeit
Hochwertige Akustikpaneele sind pflegeleicht und langlebig. Die Oberflächenversiegelung schützt vor Verschmutzung und Ausbleichen. Zur Reinigung genügt ein feuchtes Tuch – aggressive Reinigungsmittel sind nicht nötig und können die Oberfläche beschädigen.
Bei normalem Gebrauch behalten die Paneele über viele Jahre ihre akustische Wirkung und optische Qualität. Die Materialien altern nicht, verlieren nicht an Dichte und bleiben formstabil. Diese Langlebigkeit macht sie zu einer nachhaltigen Investition.
Zusammenfassung: Der praktische Weg zu ruhigeren Räumen
Wände vollständig schalldicht zu machen, erfordert bauliche Maßnahmen, die für die meisten Wohnsituationen weder praktikabel noch notwendig sind. Stattdessen bietet die gezielte Schalldämpfung mit hochwertigen Akustikpaneelen eine effektive, kostengünstige und optisch ansprechende Lösung.
Produkte mit hoher Materialdichte (1500 bis 2000 g/m²), ausreichender Stärke (9 bis 15 mm) und einem Absorptionsgrad von αw 0,9 reduzieren Hall und Nachhall um bis zu 90 Prozent. Das Ergebnis ist eine spürbar angenehmere Raumatmosphäre mit verbesserter Sprachverständlichkeit und reduzierter Geräuschbelastung.
Die Montage ist unkompliziert – selbstklebende Filzpaneele lassen sich ohne Werkzeug anbringen, Holzpaneele mit Kleber oder Schrauben. Beide Varianten sind auch für Mietwohnungen geeignet und können bei einem Umzug rückstandsfrei entfernt werden.
Mit der 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie, kostenlosem Versand und schneller Lieferung können Sie die Produkte risikofrei testen und selbst erleben, wie viel Unterschied gute Raumakustik macht. Ob im Home Office, Wohnzimmer, Heimkino oder Musikzimmer – Ihre Räume werden nicht nur leiser, sondern auch deutlich angenehmer.